Das reizvolle Örtchen Schönberg wird erstmalig im Jahr
1261 urkundlich erwähnt. Aus dieser Zeit stammt eine
Wasserburg mit Bergfried (starker Wehrturm),
als Rittersitz des Alberts von Schönberg.
Von 1484 bis 1945 war es Sitz der Familie von
Reitzenstein. Im Jahr 1945 wurde die letzte Schloss-
herrin, Pia Magyari von Reitzenstein, enteignet und
auf die Insel Rügen deportiert, wo sie verstarb.
Nach dem Krieg änderte sich die Nutzung
des Schlosses ständig. Wohnungen, Post, Gemeinde-
amt, Schule, Kino, Bücherei, Kinderferienlager und
vieles mehr wurden in der Folgezeit im Schloß
untergebracht.
